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Soziale Organisationen als Vorreiter „für Vielfalt – gegen Rassismus“

Erfolgreiche Abschlussveranstaltung von AWO Bildung und Arbeit und hoelp in Itzehoe

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Kommunalpolitiker aus den schleswig-holsteinischen Kreisen und Mitarbeiter der sozialen Organisationen hinter dem großen Banner, das die Beklebeaktionen in den Regionen dokumentiert.

Itzehoe – Autokorso, Fahnen, Banner und ein lebendiges Treiben auf den Malzmüllerwiesen in Itzehoe – mit einer bunten Veranstaltung haben die AWO Bildung und Arbeit und die Dithmarscher hoelp die Aktion „für Vielfalt – gegen Rassismus“ abgeschlossen. „Wir freuen uns über die große Resonanz bei den zahlreichen Menschen in Schleswig-Holstein, die uns unterstützt haben. Damit konnten wir ein deutliches Zeichen setzen und Anregungen für eine Willkommenskultur geben“, zeigt sich Martin Meers, Geschäftsführer der beiden sozialen Organisationen, zufrieden. Die gesamte Aktion, die in den Kreisen Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg begonnen hatte und seit Monaten läuft, bekam durch die jüngsten Flüchtlingsströme noch einmal eine aktuelle Relevanz. „Unser Leben ist durch die vielen Flüchtlinge, die auch in unseren Herzen angekommen sind, noch einmal aufregender und bunter geworden“, sagte hoelp-Geschäftsführer Gerhard Wiekhorst.

Angesichts der Lage der Flüchtlinge in Deutschland wollen die AWO Bildung und Arbeit und die hoelp ein Zeichen „für Vielfalt – gegen Rassismus“ setzen. Dazu sind in den vergangenen Monaten alle Dienstfahrzeuge der beiden Organisationen mit entsprechenden Aufklebern versehen worden. Alle schleswig-holsteinischen Bürgermeister, in denen AWO oder hoelp Sozialkaufhäuser betreiben, hatten sich an der Maßnahme beteiligt.

Zum Abschluss der Aktion wurden dann noch einmal nahezu alle frisch beklebten Fahrzeuge aus Schleswig-Holstein nach Itzehoe gebracht. Auch ehrenamtliche Helfer und viele AWO-Mitarbeiter aus allen Kreisen kamen nach Itzehoe. Darüber hinaus fanden sich Landräte, Kreispräsidenten, Bürgermeister, Bürgervorsteher und andere Kommunalpolitiker ein, um noch einmal ihre Solidarität mit dem Projekt zu bekunden.

„Die AWO hilft uns, die Flüchtlinge in unserer Mitte willkommen zu heißen“, betonte der Steinburgs Landrat Torsten Wendt in einem Grußwort und bat darum, die Organisationen auch weiterhin tatkräftig durch Spenden zu unterstützen. Dr. Andreas Koeppen, Bürgermeister der Stadt Itzehoe, und sein Amtskollege aus Glückstadt, Gerhard Blasberg, verdeutlichten die Anstrengungen, die zur Unterbringung der stark steigenden Zahl von Flüchtlingen unternommen werden. Beide Verwaltungschefs hoben dabei die unverzichtbare Arbeit von AWO Bildung Arbeit sowie hoelp hervor.

Im Anschluss an die kurzen Ansprachen und den beeindruckenden Autokorso gab es ein buntes Treffen der Kulturen an Infoständen und eine vegetarischen Kürbissuppe zur Stärkung. Auch verschiedene Migrantengruppen und –Projekte beteiligten sich am Geschehen und freuten sich über den Zuspruch.

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Beeindruckender Korso mit Trecker, Oldtimern und Dienstfahrzeugen der AWO Bildung und Arbeit und der hoelp. (Fotos: AWO/hoelp/Kienitz)