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Neue Unterkunft  für in Not geratene Menschen

AWO Bildung und Arbeit stellt Wohnraum zur Verfügung / Zuweisungen vom Amt Kellinghusen / Sozialkaufhaus nach Umbau neu eröffnet / Möbel-Bereich vervierfacht

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Schlüsselübergabe (v. li.): Architekt Carsten Voss, AWO BA-Geschäftsführer Martin Meers und Jürgen Rebien, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Kellinghusen.

Im Rahmen einer Feier sind Räumlichkeiten für bedürftige Familien in Hohenlockstedt ihrer Bestimmung übergeben worden. Gleichzeitig wurde das Sozialkaufhaus nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungsarbeiten wieder in Betrieb genommen. „Wir können jetzt in der Gemeinde Wohnraum für in Not geratene Menschen anbieten und arbeiten eng mit dem Amt Kellinghusen zusammen“, beschrieb Martin Meers, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA), das Konzept.

Die AWO BA hatte zuvor mit Eigenmitteln sowie unter Mithilfe regionaler Unternehmen ihr Gebäude in der Deutsch-Ordens-Straße 9 ausgebaut und vier Räume sowie Küche und Bad auf insgesamt 144 Quadratmetern geschaffen. Der moderne, sogar mit WLAN ausgerüstete Wohnraum und kann daher sofort bezogen werden. Geeignet sind die Zimmer nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für andere in Not geratene Menschen, die im Amt Kellinghusen kein „Dach über dem Kopf“ haben. Die Kosten für das Projekt liegen bei circa 60.000 Euro.

Zeitgleich hat die AWO BA ihr Sozialkaufhaus modernisiert. Allein die Ausstellungs- und Verkaufsfläche für Möbel wurde vervierfacht. Aber auch die anderen Bereiche, vor allem Textilien und Kinderspielzeug sind modernisiert worden und bieten den Kunden jetzt ein ansprechendes Umfeld beim Betrachten und Kaufen der Ware. Im Angebot sind dabei zuweilen sehr dekorative Möbelstücke, aber auch gut erhaltene Kleidung und Dinge des täglichen Lebens, also zum Beispiel Küchenutensilien und Geschirr. Die Gegenstände sind zwar gebraucht, befinden sich jedoch in einem guten bis sehr guten Zustand.

Gerlinde Böttcher-Naudiet, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit des Kreises Steinburg, lobte das Projekt als zukunftsweisend: „Das ist eine äußerst sinnvolle Arbeit, die die Maßnahmeteilnehmer hier  gemeinsam mit den hauptamtlichen Kräften und Handwerkern aus der Region geleistet haben, auf die sie zu Recht stolz sein können.“

Das Sozialkaufhaus Hohenlockstedt verbindet drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgt es für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus wird dafür gesorgt, dass brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll landen, sondern wieder in den Verwertungskreislauf gebracht werden. Träger des Sozialkaufhauses ist die AWO Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH, die unter anderem auch in Itzehoe und Glückstadt solche Einrichtungen betreibt. Grundlage ist eine enge Kooperation mit dem Jobcenter Steinburg, welche motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt, um die vielfältigen Arbeiten „von Menschen für Menschen – aus der Region für die Region“ zu erledigen.

Trotz des umfangreichen Angebots braucht das Sozialkaufhaus jede Menge neuer Sachspenden, um auch in Zukunft Sozialhilfeempfänger, Flüchtlinge und andere Menschen mit geringem Einkommen unterstützen zu können. Ganz besonders fehlt es an Töpfen, Pfannen, Besteck, Küchengeschirr und Möbel aller Art. Dringend benötigt werden zudem vor allem Kleidung für Männer und Kinder. Sie sollte in einem einwandfreien Zustand sein, muss jedoch nicht der neuesten Mode entsprechen. Bei größeren Gegenständen holen die Mitarbeiter des Sozialkaufhauses die Möbel auch vom Spender ab.