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Große Spendenbereitschaft  im Kreis Pinneberg

Gebrauchte Textilien und Möbel für die AWO-Sozialkaufhäuser / Landesweit mehr als 8000 Gutscheine für Flüchtlinge im Kreis ausgegeben

Pinneberg – Die Spendenbereitschaft der Menschen im Kreis Pinneberg ist ungebrochen. Und obwohl mehr als 4.500 Geschenkgutscheine der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) in Höhe von jeweils 15 Euro an Flüchtlinge ausgegeben wurden, sind die Regale und Kleiderständer trotzdem nicht vollkommen leer gefegt. „Angesichts der vielen Flüchtlingsfamilien, die wir in kurzer Zeit von Grund auf versorgen mussten, haben wir uns über die zahlreichen und stetigen Textil- und Sachspenden ganz besonders gefreut“, erläutert Projektleiter Wolfram Gambke nach dem ersten Jahr der Gutschein-Aktion. "Dafür gebührt allen Spenderinnen und Spendern ein großes Lob und Dank." Landesweit wurden mittlerweile sogar mehr als 8000 Gutscheine ausgeteilt.

Ausgegeben wurden die durchnummerierten und sortierten Gutscheine überwiegend von den Ämtern der Städte Elmshorn, Pinneberg, Wedel, Tornesch, Barmstedt und Quickborn. Von dort wurde die Aktion mit großem Engagement unterstützt, wie zum Beispiel Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg erklärte: "Die Stadt Pinneberg unterstützt die Ausgabe der Gutscheine weiterhin sehr gerne. Mit den Gutscheinen können die Flüchtlinge selbstbestimmt einkaufen gehen und sich mit den notwendigen Dingen auszustatten. Die Gutscheine sind ein Baustein der Willkommenskultur und eine sinnvolle Ergänzung zu den zahlreichen weiteren Angeboten in der Stadt Pinneberg.“ Auch Wedels Bürgermeister Niels Schmidt erkennt den Wert des Projekts: "Die Neuankömmlinge haben so die Möglichkeit die Einrichtung und die breite Angebotspalette des Sozialkaufhauses kennenzulernen. Neben den Notwendigkeiten ist so dann auch das erste eine oder andere kleine Extra drin, dass den Neustart ein wenig erleichtert.“ Und Roland Krügel, Bürgermeister von Tornesch plädiert dafür, die Aktion auf jeden Fall fortzusetzen.

Neben haupt- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern beschäftigen die Sozialkaufhäuser Bezieher des Arbeitslosengeldes II in Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Zu den wichtigsten Aufträgen der AWO BA gehört daher die Wiedereingliederung von Beschäftigten in den ersten Arbeitsmarkt. Insofern kommt den Sozialkaufhäusern eine doppelte soziale Bedeutung zu. Auch die Maßnahmeteilnehmer erhielten im Übrigen einen Gutschein von der AWO BA. Viele erkannten jedoch die besondere Not der Flüchtlinge und verschenkten daher ihre Gutscheine weiter.

Angesichts der weiter steigenden Kundenzahlen sind die Sozialkaufhäuser auch zukünftig auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung angewiesen. „Wir bemühen uns zudem darum, unser Angebot ständig zu verbessern und an die Bedürfnisse aller Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, anzupassen. Dazu holen wir brauchbare Dinge auch gerne bei den Spendern ab. Für die Textilien haben wir im ganzen Preisgebiet die mit AWO beschrifteten roten Textilcontainer aufgestellt“, berichtet Wolfram Gambke.

awo gutscheinaktion pinneberg kl
Susanne Seegelke, Mitarbeiterin im Sozialkaufhaus Pinneberg, Wolfram Gambke (M.), Projektleiter Kreis Pinneberg, und Alexander Seroka, Betriebsleiter des Sozialkaufhauses Pinneberg, die insgesamt 8000 Gutscheine, die mittlerweile in Schleswig-Holstein ausgegeben wurden.