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AWO NEWS

Soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz verbinden
10. Ranzenaktion der AWO Sozialkaufhäuser
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Sommerfest im BrAWO-Center Bad Oldesloe
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Rollstühle und Gehhilfen aus den Kreisen Steinburg und Pinneberg in Burkina Faso angekommen
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Sozialkaufhaus Itzehoe benötigt gebrauchte Fahrräder
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Zehn Jahre Sozialkaufhaus Geesthacht
Jubiläumsfeier in der Lauenburger Straße / Kunst und Antiquitäten für einen guten Zweck versteigert » weiter

Fahrer in Glückstadt gesucht
Wenn Sie Lust auf ein nettes Team und eine interessante Aufgabe haben, schicken Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung (Postweg ) bis zum 20.06.2018 an: Sozialkaufhaus Glückstadt, Königsberger Str.25a, 25348 Glückstadt

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Sozialkaufhaus Glückstadt wird als Müllabladeplatz missbraucht

glueckstadt2018

Glückstadt – Elektrogeräte mit abgeschnittenen Kabeln, zerschlissenen Möbeln, unbrauchbare Kindersitze und immer wieder Kartons mit Müll. In den vergangenen Wochen wird der Eingangsbereich vor dem Sozialkaufhaus Glückstadt immer häufiger als Müllhalde missbraucht. „Wenn wir morgens zur Arbeit kommen, müssen wir häufig erst einmal für Ordnung sorgen. Schließlich müssen die Kunden des Sozialkaufhauses und der Tafel ungehindert Zugang zu den Verkaufsräumen haben“, berichtet Betriebsleiter Roman Kremer von der AWO Bildung und Arbeit, die die Einrichtung betreibt.

In der Regel handelt es sich bei den abgestellten Gegenständen nicht um Spenden, die noch gebrauchsfähig wären. Vieles ist defekt und verschmutzt. Zuweilen wurden die Pappkartons auch schon durchwühlt. „Wer wirklich etwas spenden möchte, kann jederzeit während der Öffnungszeiten vorbeikommen oder aber anrufen unter der Telefonnummer 04124-890306. Wir holen sperrige Gegenstände auch gerne ab. Allerdings müssen die Möbel gut erhalten sein“, so Kremer. Allerdings sucht der Betriebsleiter einen zusätzlichen Fahrer, der auch für die Tafel tätig ist. Er sollte möglichst ab 27 Jahre alt sein, einen gültigen Führerschein besitzen und Interesse am Bundesfreiwilligendienst haben.

Die morgendlichen Müllhalden bieten nicht nur ein wenig schönes Bild, sie schaden auch direkt dem sozialen Engagement. Immerhin muss alles entsorgt werden; das kostet Zeit und Geld. Dabei dienen Sozialkaufhaus und Tafel gerade denen, die nur mit sehr wenig Geld im Alltag auskommen müssen. Zudem wird in der Einrichtung in der Königsberger Straße sinnstiftende Arbeit für Menschen in Arbeitsgelegenheiten geschaffen.