AWO NEWS

Neues Kühlfahrzeug für die Glückstädter Tafel
Großzügige Spenden von Lidl und Kreisstiftung ermöglichen Anschaffung
» Bericht lesen

Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs besucht AWO-Arbeitsmarktprojekt in Plön: „Potenzial von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund nutzen“
» Bericht lesen

Mit EVA auf den Arbeitsmarkt
Erfolgreiches Projekt der AWO Bildung und Arbeit im Kreis Plön / Durch Coaching werden arbeitssuchende Frauen auf eine Anstellung vorbereitet
» Bericht lesen

Eine ungewöhnliche Karriere
Von der Arbeitsgelegenheit zum stellvertretenden Betriebsleiter - Wie Sascha Rehberg seine Chancen nutzte
» Bericht lesen

Sozialkaufhaus Glückstadt wird als Müllabladeplatz missbraucht

glueckstadt2018

Glückstadt – Elektrogeräte mit abgeschnittenen Kabeln, zerschlissenen Möbeln, unbrauchbare Kindersitze und immer wieder Kartons mit Müll. In den vergangenen Wochen wird der Eingangsbereich vor dem Sozialkaufhaus Glückstadt immer häufiger als Müllhalde missbraucht. „Wenn wir morgens zur Arbeit kommen, müssen wir häufig erst einmal für Ordnung sorgen. Schließlich müssen die Kunden des Sozialkaufhauses und der Tafel ungehindert Zugang zu den Verkaufsräumen haben“, berichtet Betriebsleiter Roman Kremer von der AWO Bildung und Arbeit, die die Einrichtung betreibt.

In der Regel handelt es sich bei den abgestellten Gegenständen nicht um Spenden, die noch gebrauchsfähig wären. Vieles ist defekt und verschmutzt. Zuweilen wurden die Pappkartons auch schon durchwühlt. „Wer wirklich etwas spenden möchte, kann jederzeit während der Öffnungszeiten vorbeikommen oder aber anrufen unter der Telefonnummer 04124-890306. Wir holen sperrige Gegenstände auch gerne ab. Allerdings müssen die Möbel gut erhalten sein“, so Kremer. Allerdings sucht der Betriebsleiter einen zusätzlichen Fahrer, der auch für die Tafel tätig ist. Er sollte möglichst ab 27 Jahre alt sein, einen gültigen Führerschein besitzen und Interesse am Bundesfreiwilligendienst haben.

Die morgendlichen Müllhalden bieten nicht nur ein wenig schönes Bild, sie schaden auch direkt dem sozialen Engagement. Immerhin muss alles entsorgt werden; das kostet Zeit und Geld. Dabei dienen Sozialkaufhaus und Tafel gerade denen, die nur mit sehr wenig Geld im Alltag auskommen müssen. Zudem wird in der Einrichtung in der Königsberger Straße sinnstiftende Arbeit für Menschen in Arbeitsgelegenheiten geschaffen.