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Zehn Jahre Sozialkaufhaus Mölln

Jubiläumsfeier am 7. September mit „Verkauf an jedermann“ und Musik von Ben Boles

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Mölln – Seit zehn Jahren versorgt das Sozialkaufhaus in Mölln bedürftige Menschen in der Stadt und ihrer Umgebung mit Textilien, Möbeln und Gegenständen des täglichen Bedarfs. „Das wollen wir feiern und laden daher alle Möllner am Freitag, 7. September, zu einem Verkauf an jedermann ein“, erklärt Bodo Krüger, Projektleiter der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA), die die Einrichtung in der lauenburgischen Stadt betreibt.

Für die musikalische Umrahmung ist Benn Bohles mit Evergreens zuständig und auch für das leibliche Wohl ist von 11 bis 14 Uhr mit einer Grillstation sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Ebenfalls zum Programm gehört eine Wette: Wenn nicht mindestens 33 Menschen mit einem funktionierenden Regenschirm vorbeikommen, muss Bodo Krüger im wahrsten Sinne des Wortes „baden gehen“, und zwar noch am selben Tag öffentlich vor Ort. „Wir würden uns besonders freuen, wenn die Schirme dann auch gleich gespendet werden, denn der nächste Regen kommt ganz bestimmt“, meint der Projektleiter augenzwinkernd.

Die AWO - Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH (AWO BA) verfolgt mit dem Sozialkaufhaus im Grambeker Weg 8 vor allem drei Ziele: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien und Einzelpersonen verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

Im Rahmen der Arbeit sind in den vergangenen Jahren viele Tonnen von Textilien, Möbeln, aber auch Geschirr, Küchenutensilien, Dekoartikel und vieles mehr sinnvoll weiterverwertet worden. Gleichzeitig sind einige hundert Menschen über die Arbeit im Sozialkaufhaus wieder näher an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt und stabilisiert worden. „Wir geben den Menschen in Arbeitsgelegenheiten durch die sinnvolle und sozial wichtige Beschäftigung wieder einen fest strukturierten Alltag; eine wichtige Voraussetzung, um später wieder im Arbeitsleben Fuß fassen zu können“, erläutert Betriebsleiter Björn Kiesel.