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Gebrauchte Computer für sozial schwache Familien

Sozialkaufhäuser suchen besonders vor Weihnachten nach funktionierenden Anlagen und Notebooks

advent lau 2020Geesthacht/Lauenburg/Ratzeburg/Mölln – In Zeiten der Corona-Pandemie geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Das trifft besonders Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien. Während gut betuchte Familien den Kontakt zu Schulen und Lehrern mit Hilfe von Computeranlagen und Internet aufrechterhalten können, fehlt es anderen nicht nur am Know-how, sondern auch an der entsprechenden Technik. Die AWO Bildung und Arbeit will diesem Missstand abmildern und wirbt daher um Sachspenden.

„Wir suchen nach ausgedienten, aber gebrauchsfähigen PC-Anlagen und Notebooks, die wir an die Familien weitergeben können, die noch nicht damit ausgestattet sind. Damit wollen wir den Schülern ermöglichen, Kenntnisse bei der Bedienung von Computern zu erwerben. Im Falle weiterer Schulschließungen sind sie dann ein wenig besser gerüstet“, erläutert Madeleine Wingeß, Regionalleiterin der AWO Bildung und Arbeit, die die Sozialkaufhäuser in Geesthacht, Lauenburg, Ratzeburg und Mölln betreibt.

Damit die betroffenen Eltern entsprechende Geräte unter den Weihnachtsbaum legen können, werden jetzt möglichst komplette, kleinere Anlagen sowie Notebooks und Laptops mit Betriebssystemen, inklusive Tastaturen und andere periphere Geräten, wie zum Beispiel Scanner und Drucker, gesucht.

„Daneben freuen wir uns ganz besonders über nicht allzu große, gut erhaltene Möbel, die von den Kunden in den Sozialkaufhäusern immer gesucht werden. Zurzeit werden diese Waren erfahrungsgemäß etwas knapp“, so Madeleine Wingeß. Die Regionalleiterin bittet um eine vorherige telefonische Absprache per Telefon. Dann wird entweder ein Besichtigungs- oder gleich ein Abholtermin vereinbart. Fotos können per Email übermittelt werden. So können die Betriebsleiter abschätzen, ob die Möbel für die Sozialkaufhäuser geeignet sind oder nicht. Große Schrankwände werden zum Beispiel wenig nachgefragt, weil die Wohnungen von bedürftigen Familien oft eher klein sind.